pfui

Es gibt sie auch heute noch diejenigen, denen einfache Lösungen am liebsten sind. Rübe ab! Problem erledigt!  Alles, was nicht dem eigenen Gusto entspricht, wird einfach abgeurteilt und verteufelt. Und selbstverständlich hat man eine entsprechende Bibelstelle sofort zur Hand. Ob Hosen oder Rock, ob lange oder kurze Haare, ob klassisch oder rockig… Oh, soviel ist klar, wir leben im 20. Jahrhundert, und da finden Hexenverbrennungen nicht mehr an der Öffentlichkeit statt.  Doch so wie damals auch heute, erzürnen sich die Geister an Äusserlichkeiten. Was anders ist, macht eben Angst, verunsichert. An den Haaren muss man es nicht herbeiziehen, in der Bibel haben manche Menschen mit besonderer Vollmacht ihre Haarpracht nie geschnitten. Warum lassen die meisten Männer ihre Haare dann ausfallen? Klar, der Hormone willen. Wie dem auch sei, Gott sieht das Herz an und nicht die Haare. Im Herzen, dem Zentrum des Menschen, findet das Entscheidende Platz: die Angst, Lieblosigkeit, Eifersucht, Richtgeist, Gleichgültigkeit, usw.

Jakobus 4,12

"Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen? Es gibt nur einen Gesetzgeber und einen Richter, und das ist Gott. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen.”

Mein Vorschlag zur Versöhnung: