Klagen - Jammern - Motzen - Danken

Themenreihe

Danken

 

Teil 4 der Themenreihe

 

Dankbarkeit ist die Alternative zum Jammern, Meckern und Frust. Hier schliesst sich der Kreis zum Klagen (siehe Themenreihe), denn für einen Christen ist das Klagen und auch das Danken in erster Linie auf Gott gerichtet. Und das hat Auswirkungen.

Dankbarkeit ist ein Gefühl, das nicht nur unser emotionales Wohlbefinden verbessert, sondern auch direkt negativen Emotionen und Tendenzen entgegenwirkt. Wissenschaftlern zufolge stimuliert Dankbarkeit die Zentren für Belohnung und soziale Bindungen im Gehirn. Ausserdem verbessert sie unsere Fähigkeit, die Absichten anderer zu verstehen. Dankbarkeit erhöht die Lebensqualität auf vielfältige Art und Weise. Dankbarkeit kann den Menschen zum Wesentlichen zurückführen. Dankbarkeit trägt den Menschen als Individuum und hält die Gemeinschaft zusammen. Anspruchsdenken - die Einstellung, dass einem etwas zusteht, entweder von den eigenen Eltern, der Schule oder der Gemeinschaft - hilft dem Menschen spirituell nicht weiter.

 

Im 1. Brief an die Thessalonicher ruft Paulus dazu auf, in allen Lebenslagen dankbar zu sein. Das soll den Fokus von den Problemen weg und hin zu den positiven Dingen des Lebens lenken.

 

1.Thessalonicher 5,18

"Dankt Gott in jeder Lebenslage! Das will Gott von euch als Menschen, die mit Jesus Christus verbunden sind."

Übersetzung: Gute Nachricht

 

Das Gefühl der Dankbarkeit kommt nicht automatisch.

Kann man Dankbarkeit lernen?

Man muss sich darin üben.

  • Tagebuch führen 

Das Führen eines Dankbarkeitstagebuchs kann eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit sein, um uns der positiven Seiten des Lebens bewusst zu werden und zu schätzen, was wir haben. Es kann uns helfen, uns auf die positiven Dinge zu
konzentrieren, anstatt in Negativität zu verfallen. Dankbarkeitstagebücher sind die beste Möglichkeit, das zu fokussieren, was uns glücklich macht und uns bei der Entwicklung eines positiven Mindsets zu unterstützen. Wenn wir uns jeden Tag
bewusst machen, für was wir dankbar sind, wird dies unsere Einstellung und unsere Wahrnehmungen ändern. Probiere es aus! Was hast du zu verlieren? Jeden Tag ein paar Minuten zu investieren, um über das zu reflektieren, wofür wir dankbar sind, kann eine große Wirkung auf unser Leben haben.

  • Tägliches Gebet

Wir können Dankbarkeit lernen, zum Beispiel mit einem morgendlichen Gebet. Es gibt viele formelle Möglichkeiten, Dankbarkeit auszudrücken. Auf jeden Fall bedarf es etwas Willenskraft, um anzuerkennen, wie viel Güte der Allmächtige uns jeden Tag zukommen lässt. 

 

Kolosser 4,2

"Egal, was passiert, hört nicht auf zu beten! Bittet ihn und dankt ihm, wo immer es geht."  

Übersetzung: Volxbibel

 

Kommentar verfassen

Ihr Name / Vorname wird nicht veröffentlicht.
Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

Eingeschränktes HTML

  • Erlaubte HTML-Tags: <a href hreflang> <em> <strong> <cite> <blockquote cite> <code> <ul type> <ol start type> <li> <dl> <dt> <dd> <h2 id> <h3 id> <h4 id> <h5 id> <h6 id>
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
Ich stimme zu, dass meine Angaben bis auf Widerruf gespeichert und verarbeitet werden. Detailierte Infos finden Sie in der Datenschutzerklärung.