Ein Joch für Ochsen

 

Es ist 40 Jahre her, seit ich dieses Bild geschossen habe. Wir waren im Süden Frankreichs unterwegs. Da kam uns ein Bauer mit einem Ochsengespann entgegen. Es war schon damals eine Szene, wie aus einer anderen Zeit, und seither habe ich so etwas nie mehr gesehen.

Ein Joch ist ein Zuggeschirr, mit dem zwei Tiere vor den Wagen oder Pflug gespannt wurden und das im Wesentlichen aus einem Holzbalken bestand. In biblischer Zeit war das geläufig, alltäglich, so wie etwa heute Lastwagen.  In dieser Bekanntheit liegt der Grund, warum Jesus das Joch als Bild brauchte. Er wollte etwas sagen und gebrauchte dafür ein Bild, das alle verstehen konnten.

Matthäus 11,29+30

"Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn das Joch, das ich auferlege, drückt nicht, und die Last, die ich zu tragen gebe, ist leicht.« 

Aber wie ist das zu verstehen? Diese rätselhaften Worte von Jesus geben einiges zu denken. Und überhaupt, wie kann Jesus dieses Bild benutzen? "Nehmt mein Joch auf Euch". Jesus nennt sein Joch zwar sanft , aber wie kann ein Joch sanft sein? Ein Joch ist ein Instrument der Unterdrückung. Ein Ort, wo man sich abmühen muss. Unterdrückt werden, eingeengt sein, oder in ein Schema gepresst sein will niemand. Was soll das also? Ist Jesus selber ein Unterdrücker, ein Sklaventreiber? Wohl kaum.

 

 

 

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