Iss Schokolade

Die Frage nach dem Ende dieser Welt ist aktueller denn je. Zahlreiche und aufwühlende Ereignisse auf unserer Erde in den vergangenen Monaten stellen das Leben in Frage. Die alte Erkenntnis, die Dinge nicht im Griff zu haben und nicht zu wissen, was morgen ist, hat sich fast gewaltsam in unser Bewusstsein gedrängt. Wir wissen nicht, was aus den beschädigten Atomreaktoren in Japan werden wird; ob Gaddafi sich zurückziehen wird und wann, oder wann wieder eine Ölplattform in die Luft fliegt und welche Folgen das auf die Umwelt haben wird. Wir wissen weder den Zeitpunkt des nächsten Vulkanausbruchs, noch den Ort und die Heftigkeit des nächsten Erdbebens; welche Stadt durch einen Orkan zerstört wird; wo es Überschwemmungen geben wird, oder ein Tsunami alles niedermacht. Wir wissen nichts über kommende Bankenkrisen oder Kriegsschauplätze; und, und, und. Angesichts der erdrückenden Lage kann es einem angst und bange werden. Da liegt es nahe, die Dinge zu verdrängen und sich einfach dem Profanen, Alltäglichen zu widmen: Schokolade essen, Ferien machen, ein Auto kaufen, eben einfach das Leben zu geniessen, so lange es möglich ist. Nach mir die Sintflut.  Apropos Sintflut: Jesus hat seine Nachfolger aufgefordert wach und bereit zu bleiben, um nicht von den Ereignissen weggeschwemmt zu werden. Lies dazu in Matthäus 24,36-44. Dabei steht nicht der Untergang der Welt im Blickfeld, sondern die Wiederkunft von Jesu. Die Geschichte der Menschheit, einfach alles läuft auf ein erneutes Kommen Jesu hinaus. Es läuft nicht auf ein schreckliches Ende im Chaos hinaus, sondern auf die Vollendung. Diese Hoffnung motiviert mich, meinen Teil dazu beizutragen, dass die Welt ein wenig zu einem besseren Platz werden kann.