Ich bin auch ein Kühlschrank

Die Wunschliste vieler Christen ist unendlich lang. Lebendiges Leben zeichnet sich aber dadurch aus, dass es sich zu verschenken vermag. Nachfolger Jesu sind aufgefordert, ihr Leben zu öffnen. Gottes Gaben müssen gebraucht, ausgegeben, gegessen werden. Wenn ein Kühlschrank nicht geleert wird, kann nichts Neues hinein. Noch schlimmer: was drin ist, verfault. Vergammelte Äpfel, saure Milch und abgelaufene Fleischprodukte – das Grausen. Wir müssen lernen unseren Blick zu ändern und zwar von dem weg, was reinkommt, auf das, was raus geht. Wo viel raus geht, kommt viel rein. Wie Kühlschränke haben auch wir so unsere Macken. Keiner ist perfekt. Aber das ist kein Problem. Der entscheidende Punkt ist nicht das, was wir darstellen, sondern das, was unser Leben füllt und das, wozu wir berufen sind.