Enttäuscht

 

In einem Jugendskilager. Unsere Skigruppe entschliesst sich den Spruch “Jesus lebt” nahe eines Skiliftes in den Schnee zu treten. Mit viel Freude machen wir uns an die Arbeit und kommen gut voran. Nur das “S” macht einwenig Mühe. Es ist gar nicht so leicht, an diesem Hang die Kurven gleichmässig zu ziehen. Doch da werden wir unterbrochen. Ein professioneller Skilehrer ist mit seiner Gruppe in unsere Nähe gefahren und wettert fürchterlich über unser Tun. Es ist die Botschaft, die da in den Schnee getreten wird, welche ihn rasend macht. Im ersten Moment hätte ich mich am liebsten verkrochen. Aber wir entschliessen uns, weiter zu machen. Der Skilehrer in seinem Zorn befiehlt kurzerhand seine ganz Skigruppe hinter sich her und fährt quer über unseren Schriftzug. Etwas enttäuscht beenden wir unser Werk und machen uns davon. Auf dem Skilift mussten wir dann aber bald feststellen, dass unsere Enttäuschung  jeder Grundlage entbehrte. “Jesus lebt” war von weither lesbar. Die Querlinien der Skispuren hatten kaum etwas ausgerichtet.

So ist das mit diesem Jesus. Er kann nicht so leicht aus der Geschichte gestrichen werden. Jesus lebt. Schon 2000 Jahre hat die Botschaft des Retters allen Anfeindungen standgehalten. Und so wird es auch bleiben.