Die lange Bank der guten Werke

 

Die lange Bank der guten Werke! Ich möchte erst gar nicht die Gründe analysieren, welche für die Aufschiebungen guter Werke verantwortlich sind. Fest steht, dass so Vieles, was eigentlich getan werden sollte, auf einer oft unendlich langen Bank endet. Freilich muss differenziert werden. Gutes wird schon getan, aber leider viel zu oft geschieht es aus lauter Eigennutz. Eigentlich unglaublich, aber wahr: Auch im Tun des Guten kann man ein Geschäft machen. Zum Beispiel einfach nur um bei Gott Punkte zu sammeln und gesegnet zu werden, oder um wieder etwas in Ordnung zu bringen, ein Manko auszugleichen. So glaubt man jedenfalls. Schliesslich sind wir darauf trainiert, zu krampfen und zu leisten. Was sich nicht auszahlt, nicht irgendwie vergolten wird und lohnt, das interessiert keinen. Das wirklich Gute, die Tat aus reiner Liebe, die bleibt liegen. Wer Gottes Erbarmen erfahren hat, ist aufgefordert, selber herzliche Barmherzigkeit zu leben und wohltätig zu geben. Gute Werke beschränken sich nicht nur auf das Geben materieller Dinge. Es gibt zum Beispiel Menschen, die es in einer besonderen Weise verstehen, anderen mit kleinen Aufmerksamkeiten Freude zu schenken. In jedem Fall soll mit unserem Tun den Menschen geholfen werden. Das ehrt Gott.

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